
Die 5 Regeln zum Gießen einer Zimmerpflanze
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Vergilben Ihre Pflanzen, trocknen sie aus oder verlieren sie nacheinander ihre Blätter? Glauben Sie, dass Sie keinen grünen Daumen haben?
Keine Sorge: Gärtnern ist keine angeborene Fähigkeit, sondern eine einfache Wissenschaft. Die häufigste Todesursache ist nicht Wassermangel, sondern oft... zu viel Liebe (und Gießen)!
Vergessen Sie vorgefasste Meinungen. Hier sind die 5 goldenen Regeln, um Ihr Interieur in einen üppigen Dschungel zu verwandeln.

1. Programmiere nicht die Bewässerung, programmiere die Beobachtung!
Der klassische Fehler ist zu denken: „Ich gieße jeden Sonntag.“ Das ist falsch!
Der Wasserbedarf Ihrer Pflanze ändert sich je nach Wetter, Heizung und Wachstum. Im Winter benötigt sie weniger Wasser, im Sommer hingegen viel.
Die richtige Methode: Stellen Sie sich einen Wecker auf Ihrem Handy, um Ihre Pflanzen zu kontrollieren , anstatt sie wahllos zu gießen. Fühlen Sie die Erde: Ist sie feucht, warten Sie. Ist sie bis in eine Tiefe von 2 cm trocken, gießen Sie.
Das Werkzeug für die richtige Dosierung
Das Gießen mit einer Flasche ist ungenau (der Wasserstrahl ist zu stark). Eine Gießkanne mit feinem Ausguss ermöglicht es, das Wasser sanft zu gießen und dem Boden Zeit zum Aufsaugen zu geben.
Sehen Sie sich die Präzisionsgießkannen an
2. Vergiss nicht die Spitze (das Laubwerk)
In der Natur durchnässt Regen alles: Wurzeln und Blätter. In Ihrem Wohnzimmer gießen Sie nur die Wurzeln.
Allerdings benötigen die Blätter Feuchtigkeit, um geschmeidig und grün zu bleiben (insbesondere bei tropischen Pflanzen wie Ficus, Monstera oder Calathea). Hier kommt das Besprühen ins Spiel.
Durch das Besprühen Ihrer Pflanzen wird deren natürliche Umgebung nachgebildet und die trockene Luft in unseren Wohnungen ausgeglichen.

Das unverzichtbare Komplement
Gießen nährt, Besprühen spendet Feuchtigkeit. Für Blätter ohne trockene Spitzen verwenden Sie eine Gießkanne und eine Sprühflasche.
- ☁️ Mikro-Nebel: Spendet Feuchtigkeit, ohne zu durchnässen.
- ✨ Dekoratives Objekt: Hergestellt aus vergoldetem Messing, ist es ebenso schön wie nützlich.
3. Vorsicht vor nassen Füßen (Entwässerung)
Es ist die häufigste Todesursache: Wurzelfäule.
Wenn beim Gießen das Wasser am Boden des Topfes (oder schlimmer noch, des wasserdichten Übertopfes) staut, ersticken die Wurzeln. Dies ist der sogenannte „Nasssocken-Effekt“.


Die goldene Regel: Ihr Topf muss immer Abflusslöcher haben. Legen Sie Blähton auf den Boden. Und vor allem: Leeren Sie den Untersetzer 20 Minuten nach dem Gießen!
4. Eine Pflanze ist kein Möbelstück.
In der Natur wechselt ein Baum seinen Standort nicht. Ihrem Ficus gefällt das auch nicht.
Findet ihm einen festen Platz:
- Licht: Ausreichend zum bequemen Lesen eines Buches.
- Zugluft: Vermeiden Sie Durchgänge und Fenster, die im Winter häufig geöffnet werden.
- Heizung: Niemals neben einem Heizkörper aufstellen!

5. Staub ist der Feind
Der Staub, der sich auf den Blättern ansammelt, wirkt wie Sonnenschutz. Er blockiert das Licht und verhindert die Photosynthese. Eine staubige Pflanze erstickt.
Tipp: Besprühen Sie Ihre Pflanze wöchentlich mit Wasser und wischen Sie die Blätter anschließend mit einem weichen Tuch ab. Dadurch werden die Poren der Pflanze gereinigt und Schädlinge (Schildläuse, Milben) ferngehalten, die Störungen meiden.
Tue es!
Gärtnern lernt man durch Übung. Besorgen Sie sich die richtigen Werkzeuge (Gießkanne und Sprühgerät) und nehmen Sie sich Zeit zum Beobachten. Ihre Pflanzen werden es Ihnen danken.
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