
Sollten Sie Ihren Garten jeden Tag gießen?
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Mit dem Einzug wärmeren Wetters kommen Zweifel auf: Sollte man den Gartenschlauch jeden Abend rausholen?
Die kurze Antwort lautet: Nein . Täglich nur ein bisschen zu gießen, ist oft der größte Fehler, den Gartenanfänger machen. Es macht die Pflanzen träge und schwach.
Es gibt jedoch Ausnahmen (Töpfe, Hitzewellen, Setzlinge). Hier sind die 5 goldenen Regeln für effizientes Gießen, das Wasser spart und Ihren Garten stärkt.
1. Die goldene Regel: Weniger oft, aber dafür viel gießen.
Das ist das Geheimnis schöner Gärten. Wenn man täglich nur wenig gießt (flaches Gießen), dringt das Wasser nur 2 cm tief ein. Die Wurzeln bleiben daher an der Oberfläche.
Die richtige Methode: 1 bis 2 Mal pro Woche gründlich wässern.
- Das Wasser sinkt auf ein tieferes Niveau.
- Die Wurzeln müssen länger wachsen, um diese Feuchtigkeit zu erreichen.
- Ergebnis: Ihre Pflanze wird autark und widerstandsfähiger gegen Trockenheit und Wind.
2. Welche Ausrüstung wird für eine erfolgreiche manuelle Bewässerung benötigt?
Bei Blumenbeeten, Gemüsegärten oder Pflanzgefäßen ist die manuelle Bewässerung der automatischen überlegen, da man jede Pflanze gezielt bewässern kann.
Sie benötigen ein Gerät, das in der Lage ist, eine große Wassermenge (um die Wurzel zu fluten) zu verabreichen, ohne den Boden aufzugraben (dank eines Diffusorkopfes).
Das Wesentliche: Die Pariser Gießkanne
Vergessen Sie endlose Hin- und Herfahrten. Für eine gründliche Bewässerung benötigen Sie Wassermenge.
- 💪 Großes Fassungsvermögen (11 l): Ermöglicht es Ihnen, mehrere Tomatenpflanzen oder Rosensträucher gleichzeitig großzügig zu gießen.
- 🌧️ Apfelsorte „Sanfter Regen“: Spendet Wasser, ohne den Boden zu verdichten oder die Wurzeln freizulegen.
- 🛡️ Robust: Dickes, UV-behandeltes Plastik, ideal für den Außenbereich.

3. Woran können wir erkennen, ob die Erde durstig ist?
Trau nicht der Oberfläche! Der Boden kann oben trocken und darunter feucht sein.
Der Test: Stecken Sie einen Finger in die Erde oder nehmen Sie eine Handvoll Erde.
- Wenn sich daraus eine kompakte Kugel formen lässt: Dann ist genügend Wasser vorhanden.
- Wenn der Boden wie Sand zerbröselt: Er muss bewässert werden.
Tipp: Mulchen Sie Ihren Boden (mit Stroh, Holzschnitzeln oder Laub). Dadurch wird die Verdunstung um 50 % reduziert und Sie sparen sich das tägliche Gießen.
4. Morgens oder abends: Das Duell
Im Sommer zählt jeder Tropfen. Gießen Sie niemals mittags (bis zu 40 % des Wassers verdunsten, bevor es den Boden erreicht!).
- Morgens (Der Gewinner): Zwischen 6 und 9 Uhr. Das Wasser kommt den Pflanzen den ganzen Tag zugute und das Laub trocknet schnell ab, wodurch Krankheiten vorgebeugt wird.
- Abends (Der Herausforderer): Wirksam bei der Begrenzung der Verdunstung, aber Vorsicht: Laub, das die ganze Nacht feucht bleibt, zieht Mehltau und Echten Mehltau (Pilze) an.
5. Ausnahme: Töpfe, Balkone und Sämlinge
Die Regel des „zeitlichen Gießens“ gilt nicht für Topfpflanzen oder junge Sämlinge.
In Töpfen trocknet die Erde sehr schnell aus. Während einer Hitzewelle ist tägliches (oder sogar zweimal tägliches) Gießen notwendig. Auch Blumen- und Gemüsepflanzen müssen stets feucht gehalten werden.

Für empfindliche Sämlinge
Im Garten oder auf dem Balkon reagieren junge Sämlinge empfindlich auf den Druck eines Wasserstrahls. Befeuchten Sie die Erde mit einer Sprühflasche, ohne die Samen zu beschädigen.
- ☁️ Sanfter Nebel: Ideal zum Aussäen empfindlicher Blumensamen.
- 💎 Langlebiges Messing: Ein robustes Werkzeug, das Ihnen auch im Winter in Innenräumen gute Dienste leisten wird.
Zusammenfassend
Für einen widerstandsfähigen Garten: viel , aber selten gießen.
Statten Sie sich mit robusten Geräten aus, die in der Lage sind, große Wassermengen mühelos zu fördern.
Sehen Sie sich die Werkzeuge für den Garten an




