
Ursprünge und Definition der Gießkanne
Lektüre
Wir halten sie für etwas ganz Normales, das unten im Gartenhäuschen liegt. Doch die Gießkanne hat die Jahrhunderte überdauert und sich von einem einfachen „Tierhaut“-Gegenstand zu einem Designobjekt entwickelt, das wir stolz in unserem Wohnzimmer präsentieren.
Japanisch, Pariserisch, Lyonerisch... Jede Form hat eine ganz bestimmte Funktion. Wissen Sie, welche die richtige für Sie ist?
Ein detaillierter Einblick in die Geschichte eines Kultwerkzeugs und ein Leitfaden zur Auswahl des richtigen Werkzeugs.
1. Vor der Gießkanne: Die Chantepleure
Bevor die Gießkanne einen Ausguss und einen Griff erhielt, wurde ihr Vorfahre Chantepleure genannt (Mittelalter). Es handelte sich um eine Terrakottakugel mit Löchern im Boden.
Das geniale Prinzip: Man stellt es ins Wasser, verschließt die obere Öffnung mit dem Daumen, um das Wasser (durch ein Vakuum) zu halten, und lässt den Daumen über der Pflanze los, um es regnen zu lassen.

Heutzutage bietet die Gießkanne dank ihrer Weiterentwicklung eine größere Präzision und ein höheres Fassungsvermögen.
2. Im Garten: Das Duell zwischen Pariser und Lyoner
Für den Einsatz im Freien gibt es zwei unterschiedliche Herangehensweisen. Diese Gießkannen sind auf Volumen (5 bis 10 Liter) und Robustheit ausgelegt.
Die Pariser Gießkanne (Der moderne Sieger)
Das ist das Modell, das jeder kennt. Es zeichnet sich durch seinen abnehmbaren Gießkopf und den ergonomischen Griff an der Oberseite aus, der für einen sicheren Stand auch im vollen Zustand sorgt.
Die absolute Referenz
Die Pariser Gießkanne ist ein unverzichtbares Werkzeug für Gärtner. Robust, stabil und mit einer Brause für einen sanften Sprühnebel ausgestattet, der den Boden nicht verdichtet.
Siehe die Pariser Gießkanne
Die Lyon Gießkanne (Die Vintage)
Heute weniger verbreitet, ähnelt sie einem großen Glasballon oder Milchkrug. Sie wird wegen ihres Retro-Looks geschätzt, ist aber beim Ausgießen oft weniger praktisch als die Pariser Kanne.

3. Innenteil: Das japanische Erbe
Während Gartengießkannen groß und kurz sind, sind Gießkannen für den Innenbereich dünn und lang. Warum?
Diese Form stammt von der traditionellen japanischen Kupfergießkanne für Bonsai-Bäume. Der sehr lange Hals ermöglicht es dem Wasser, an Geschwindigkeit zu gewinnen und so einen präzisen Druck zu erzeugen.

Das Kupferproblem (und seine Lösung)
Eine echte japanische Kupfergießkanne ist sehr teuer und oxidiert (verfärbt sich grün), wenn sie nicht wöchentlich poliert wird. Deshalb haben wir eine moderne Version entwickelt.
Japanischer Stil, ohne den Wartungsaufwand
Erleben Sie die ästhetische Anziehungskraft von Kupfer und die Präzision eines langen japanischen Ausgusses – jetzt in Edelstahl . Er rostet, läuft nicht an und bleibt dabei erschwinglich.
- ✨ Design: Ein Kunstobjekt für Ihr Wohnzimmer.
- 🎯 Präzision: Ideal für dichte Zimmerpflanzen.

4. Innovation: Die Gießkanne, die alleine funktioniert
Die Geschichte ist damit aber noch nicht zu Ende. Heute kann die Gießkanne in sich geschlossen sein. Das ist das Prinzip hinter Ollas (oder Oyas).
Hierbei handelt es sich um mikroporöse Terrakotta-Behälter, die direkt in die Erde eingesetzt werden. Das Wasser sickert sanft durch die Wände und versorgt die Pflanze kontinuierlich mit Wasser, ohne sie zu überwässern. Es ist die umweltfreundlichste und schonendste Methode für Ihre Pflanzen.
Was ist dein Stil?
Vom pragmatischen Gärtner (Pariser) bis zum Ästheten (Japaner) – für Ihre Praxis gibt es bestimmt die passende Gießkanne.
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Despont
Beaucoup d’arrosoir « Parisien » (je n’ai jamais utilisé que ceux là) ont une contenance de 11 litres. Pourquoi cette contenance sommes tout particulière ?