
Wie gießt man eine Aloe Vera?
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Aloe Vera ist der Star des „Jungle Chic“. Ästhetisch, reinigend und medizinisch (ihr Gel wirkt Wunder bei Verbrennungen), sie hat alles, was man sich wünschen kann.
Doch Vorsicht: Hinter ihrem robusten Aussehen verbirgt sich eine fatale Schwäche. Es handelt sich um eine Sukkulente, die in trockenen Gebieten beheimatet ist. Sie ist darauf ausgelegt, Wasser zu speichern, nicht darin gebadet zu werden.
Wie gießt man die Pflanze, ohne dass ihre wertvollen Blätter verfaulen? Folgen Sie der Anleitung.

1. Wann sollte man gießen? (Die Trockenregel)
Im Gegensatz zu Calathea oder Ficus benötigt Aloe Vera eine Erde, die zwischen den Wassergaben vollständig austrocknet.
- Frühling/Sommer: Etwa alle 10 bis 15 Tage gießen.
- Herbst/Winter: Die Pflanze befindet sich in der Ruhephase. Einmal im Monat sparsam gießen genügt.
Der Fingertest: Stecken Sie Ihren Finger 3 cm tief in die Erde. Wenn Sie Feuchtigkeit spüren, gießen Sie nicht. Warten Sie noch ein paar Tage.
2. Welches Werkzeug soll ich verwenden?
Aloe vera wächst rosettenförmig. Wenn sich Wasser im Inneren der Blätter (dem Kern der Pflanze) staut, fault sie innerhalb weniger Tage. Deshalb sollte man sie niemals von oben gießen.
Sie benötigen ein Präzisionswerkzeug, um das Wasser direkt auf die Erde zu gießen und dabei die Blätter auszusparen.
Präzision steht über allem
Um Ihre Aloe zu retten, verwenden Sie eine Gießkanne mit langem Ausguss. So können Sie das Wasser unter die fleischigen Blätter gießen, ohne das Herz der Pflanze zu benetzen.
- 🎯 Feiner Schnabel: Zielen Sie auf den Boden, nicht auf die Blätter.
- ✨ Design: Ein elegantes Objekt, das zum modernen Stil von Aloe passt.
3. Wie gießt man richtig?
Drinnen
Die Technik ist die des „großzügigen, aber seltenen Bades“.
- Gießen Sie das Wasser großzügig auf die Erde (vermeiden Sie dabei die Blätter).
- Lassen Sie das Wasser durch die Abflusslöcher ablaufen.
- WICHTIG: Leeren Sie den Untersetzer sofort! Wenn die Wurzeln im Restwasser stehen, sterben sie mit Sicherheit ab.
Hinweis: Aloe Vera sollte niemals besprüht werden. Wasser auf den Blättern fördert das Pilzwachstum.

Im Garten (Südfrankreich)
Wer das Glück hat, Aloe im Freiland anzubauen (Vorsicht, sie friert!), dem reicht meist Regen. Nur bei längeren Trockenperioden im Sommer sollte gegossen werden, wenn die Blätter dünner werden.
4. Das Geheimnis liegt im Boden.
Die beste Bewässerung der Welt nützt nichts, wenn der Boden das Wasser wie ein Schwamm speichert.
Aloe benötigt eine gute Drainage . Verwenden Sie eine spezielle Kakteenerde oder mischen Sie Ihre Blumenerde mit einem Drittel Flusssand oder Perlit. Geben Sie immer Blähton auf den Topfboden.

5. Zu viel Wasser? Warnzeichen
Ihre Aloe versucht, mit Ihnen zu kommunizieren. So entschlüsseln Sie ihre Signale:
- Weiche, gelbe oder durchscheinende Blätter: Das ist Übergießen! Sofort aufhören. Ist die Erde durchnässt, die Pflanze aus dem Topf nehmen und die Wurzeln 24 Stunden an der Luft trocknen lassen, bevor sie in trockene Blumenerde umgetopft wird.
- Dünne, eingerollte Blätter: Dies deutet auf Wassermangel hin (sehr selten). Die Pflanze zehrt von ihren Reserven. Gießen Sie sie gründlich.
- Braune und trockene Blätter: Zu viel direkte Sonneneinstrahlung (Verbrennung).

Zusammenfassend
Aloe vera ist eine eigenständige Pflanze. Behandeln Sie sie wie einen Kaktus, nicht wie einen Farn.
Gut durchlässiger Boden, präzises Gießen an der Basis und vor allem: den Boden austrocknen lassen!
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