
8 Tipps zum Wassersparen im Garten
Lektüre
Jeden Sommer das gleiche Bild: Dürre setzt ein, Einschränkungen werden verhängt, und unsere Gärten leiden.
Wasser ist zu einem kostbaren Gut geworden, das wir nicht länger verschwenden dürfen. Doch unseren Verbrauch zu reduzieren bedeutet nicht, unsere Pflanzen sterben zu lassen!
Es gibt altbewährte Methoden und moderne Hilfsmittel, um Ihren Wasserverbrauch zu halbieren. Hier sind die 8 Gebote des sparsamen Gärtners.
1. Lass den Regen vom Himmel nicht weglaufen
Es ist die wichtigste Quelle für kostenloses und sauberes (chlorfreies) Wasser. Dennoch fließen Tausende Liter davon über die Dachrinnen ungenutzt in den Abfluss.
Sofortmaßnahme: Installieren Sie einen Regenerator. Ob es sich um ein einfaches Ventil zum Befüllen einer Gießkanne oder einen eleganten 300-Liter-Tank handelt, es ist die kostengünstigste Investition für den Garten.



2. Wiederverwendung von Kochwasser
Schüttet kein Nudel- oder Gemüsewasser (ungesalzen) mehr in den Abfluss!
Nach dem Abkühlen ist dieses Wasser mit Nährstoffen und Mineralien angereichert, die beim Kochen freigesetzt wurden. Es ist ein kostenloser, natürlicher Flüssigdünger. Ebenso eignet sich das Wasser, mit dem Salat gewaschen wurde, hervorragend zum Gießen von Blumentöpfen auf dem Balkon.
3. Präzisionsbewässerung (Tropfbewässerung)
Das Bewässern mit einem Gartenschlauch ist eine ökologische Katastrophe: Ein großer Teil des Wassers verdunstet, bevor es überhaupt die Wurzeln erreicht, oder fließt anderweitig ab.
Die Lösung: Tropfbewässerung. Dieses System gibt das Wasser langsam und direkt an die Pflanzenbasis ab. Der Boden hat Zeit, jeden Tropfen aufzunehmen. Es ist 100 % effektiv und verschwendet kein Wasser.
4. Mulchen: Den Boden bedecken
„Einmaliges Hacken ersetzt zwei Bewässerungen“ , aber „Einmaliges Mulchen ersetzt zehn Bewässerungen!“
Direkte Sonneneinstrahlung auf unbedeckten Boden wirkt wie ein Föhn: Sie lässt die Feuchtigkeit innerhalb weniger Stunden verdunsten. Durch das Bedecken des Bodens mit einer 5 bis 10 cm dicken Schicht organischen Materials (Stroh, Hanf, Holzschnitzel, Laub) entsteht eine Schutzschicht.
Ergebnis: Der Boden bleibt doppelt so lange frisch und feucht.



5. Wasser, wenn es kühl ist
Bei voller Sonneneinstrahlung zu gießen ist sinnlos: 50 % des Wassers verdunsten sofort.
- Morgens (ideal): Der Boden ist kühl, die Pflanze hat ihre Reserven für den bevorstehenden heißen Tag angelegt.
- Abends (die Alternative): Auch gut, aber die nächtliche Feuchtigkeit auf den Blättern kann Krankheiten (Mehltau) begünstigen.
6. Vorsicht vor Terrakotta!
Oft wird vergessen: Terrakotta ist ein poröses Material. Es nimmt das Wasser der Pflanze auf und lässt es durch die Topfwände verdunsten.
In Trockenperioden eignen sich glasierte , metallene (z. B. z ...
7. Vor dem Gießen prüfen
Trau nicht der Oberfläche. Der Boden kann oben trocken und darunter feucht sein. Stecke deinen Finger hinein oder benutze ein Feuchtigkeitsmessgerät . Wenn er feucht ist, gieße nicht!
8. Weniger ist mehr
Es ist besser , einmal pro Woche gründlich zu wässern als jeden Tag nur „ein bisschen“.
Warum? Reichliches Gießen zwingt die Wurzeln, tiefer zu wachsen, um Wasser zu finden (wo der Boden kühl bleibt). Flaches Gießen hält die Wurzeln nahe der Oberfläche, wo sie während der ersten Hitzewelle verbrennen.
Jetzt Wasser sparen
Durch die Kombination von Mulchen, dem richtigen Zeitpunkt und präziser Bewässerung können Sie Ihre Wasserrechnung halbieren und gleichzeitig einen grüneren Garten erhalten.
Siehe Tropfbewässerungssysteme







